Einbauempfehlungen / Verlegung
ACO PRO Leitwandsystem LEP 100
Verlegehinweise Das Gelände im Bereich der Leitwände ist zu ebnen bzw. auszuheben. In der Breite der Fußplatte ist auf tragfähigem Untergrund eine ca. 5-10 cm starke Kies-Sandschicht mit der Funktion eines Planums aufzutragen und zu verdichten. Das Verlegen der Elemente beginnt am Eingangselement der Straßenquerung. Der Verlegelinie folgend, werden die Leitwandelemente aneinanderstoßend in das Kiesbett gesetzt. Die Elemente greifen durch das Nut-/Feder-/Überfalzungssystem ineinander.
Jedes erste und letzte Element sowie jeder Zuschnitt, bei dem die Verschiebesicherung außer Funktion gesetzt ist, wird zusätzlich mit geeigneten Fixierungen durch die Rundlöcher im Fußbereich gesichert (z.B. Rundstahl).
Das Leitwandsystem besteht aus insgesamt 5 Elementen:
- Basiselement (l=100 cm),
- Innenkurvenelement (5º, l=50 cm),
- Außenkurvenelement (5º, l=50 cm),
- steigendes Element (11,25º, l=50 cm),
- fallendes Element (11,25º, l=50 cm).
Alle Systemelemente sind beliebig miteinander kombinierbar. Große Radien können durch leichtes Verziehen der Basiselemente erstellt werden. Enge Radien oder Höhensprünge sind durch den Einsatz der 4 Radien- bzw. Höhenelemente leicht zu realisieren. Der vertikale Spalt zwischen den Elementen darf an keiner Stelle 3 mm überschreiten.
Vor der Hinterfüllung der Leitwände sind alle Vertikalfugen mit dem mitgelieferten Geotextilstreifen rückwärtig und eng anliegend abzudecken. Das Geotextil liegt bis zur OK Leitwand an. Mit z. B. 1-2 Fixierungspunkten aus z. B. Acryl ist der Geotextilstreifen schnell und einfach an der Leitwand zu befestigen. Das Hinterfüllmaterial ist gemäß der jeweiligen Anforderung auszuwählen, lagenweise einzubringen und mit leichtem Gerät zu verdichten. Ist keine Anforderung gestellt, so kann, außer im Bankettbereich, jedes beliebige Erdreich verwendet werden. Die Drainagefunktion der Vertikalfuge ist bei bindigen Böden nur durch Hinterfüllen der Leitelemente mit sickerfähigem Material gegeben. Bei der Hinterfüllung ist darauf zu achten, dass die Elemente in ihrer Position verbleiben. In Einzelfällen kann eine streckenweise Fixierung der Elemente mit z. B. Rundeisen in den Fußöffnungen erforderlich sein.
Besondere Anpassungen wie z. B. an Brückenbauwerke erfordern gegebenenfalls Zuschnitte der Leitwände. Die Lauffläche der Leitwand wird nicht überdeckt. Fugen = 3 mm werden nachträglich durch Polymerbetonspachtel kraftschlüssig verfüllt.
Keinesfalls sind Ortbeton, Silikon, PU-Schaum zu verwenden.
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